Nachweis und Meldung von Medien im Bibliothekssystem der Universität Stuttgart

Damit die für Lehre und Forschung benötigte - z.T. sehr teure - Literatur auffindbar ist, müssen alle erworbenen Medien  gemäß Verwaltungsordnung im Katalog des Bibliothekssystems nachgewiesen werden. Bitte achten Sie  daher darauf, dass Neuzugänge oder Änderungen am Bestand gemeldet werden.
Alle im SWB katalogisierten Bestände der Institutsbibliotheken werden tagesaktuell im Katalog des Bibliothekssystems der Universität Stuttgart angezeigt und können dort recherchiert werden, entweder gemeinsam über die Katalogauswahl "Alle Bibliotheken" oder separat für jede Institutsbibliothek über die Katalogauswahl „Einzelne Institutsbibliotheken“. Im Regionalkatalog Stuttgart-Tübingen erfolgt diese Abfrage über das jeweilige Bibliothekssigel.

  • Allgemeine Fragen beantwortet Karin Sanwald (Koordinierung Bibliothekssystem)
  • Spezielle Katalogisierungsfragen beantwortet Markus List
Hintergrundinformationen zum Nachweis von Medien

Da der Universitätsbibliothek als Zentrale des Bibliothekssystems von Jahr zu Jahr immer weniger Mittel zum Kauf von Medien zur Verfügung stehen, ist es um so wichtiger, dass sie den Nachweis über alle Neuerwerbungen in der Universität im Katalog des Bibliothekssystems der Universität Stuttgart führt. Dadurch wird gewährleistet, dass alle Medien im OPAC nachgewiesen sind und universitätsweit für Lehre und Forschung bereitstehen. Grundlage hierzu bildet die Verwaltungsordnung für das Bibliothekssystem.

In der Verwaltungsordnung für das Bibliothekssystem der Universität Stuttgart vom 8. Juni 2001 heißt es in § 7, Absatz 2: „Die sonstigen bibliothekarischen Einrichtungen haben sich am Aufbau der Gesamtkataloge zu beteiligen und an diese laufend die Veränderungen ihres Bücher- und Zeitschriftenbestandes zu melden. Ihre einzelnen Kataloge sind auf einheitliche Katalogregeln und ein einheitliches Format umzustellen und nach diesen Regeln weiterzuführen.“

Der Gesamtbestand aller Medien der Universität Stuttgart wird von den bibliothekarischen Fachkräften in den regionalen Katalogisierungsverbund (SWB) eingebracht, der die Basis für die überregionale Literaturversorgung bildet.

Der Südwestdeutsche Bibliotheksverbund (SWB) wird vom Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) in Konstanz betrieben. Er wurde 1983 als kooperative Einrichtung der Universitäten des Landes Baden-Württemberg für die wissenschaftlichen Bibliotheken der südwestdeutschen Leihverkehrsregion (Baden-Württemberg, Saarland und die Pfalz) gegründet. Zu Beginn des Jahres 2013 wiesen etwa 1200 Institutionen Bestände in der Verbunddatenbank nach. Die Datenbank enthält mittlerweile rund 17,5 Millionen Titelaufnahmen mit ca. 57,5 Millionen Besitznachweisen. Der Vorteil der kooperativen Katalogisierung im Verbund liegt in dem hohen Anteil der Fremddatennutzung. Für rund 85 % aller Titel kann die UB vorhandene Titelaufnahmen anderer Teilnehmer, bzw. aus dem Fremddatenbereich, für den Bestandsnachweis nutzen. UB und Institutsbibliotheken katalogisieren also nur noch durchschnittlich 15% ihrer zu erfassenden Titel selbst.

Die Universitätsbibliothek Stuttgart hat die Katalogisierung ihrer Bestände in der SWB-Datenbank im Jahr 1990 begonnen. Seit Anfang 2005 ist der gesamte Bestand im SWB nachgewiesen. Die Bestände der Institutsbibliotheken der Universität Stuttgart werden seit 1993/94 ebenfalls im SWB katalogisiert. Derzeit sind rund 565.000 Besitznachweise von Institutsbibliotheken der Universität Stuttgart im SWB enthalten.



Nachweis von Monografien im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB)

Für Institutsbibliotheken ohne bibliothekarisches Fachpersonal übernimmt die UB gerne die Katalogisierung der Titel. Dazu können Titelblattkopien der Neuerwerbungen der Institute (unter Angabe des Absenders) an die UB gesandt werden, die durch Anhängen eines sogenannten Lokalsatzes an die entsprechende Titelaufnahme im SWB alle institutsspezifischen Daten festhält.

Detaillierte Hinweise zum Meldeverfahren Monographien

Eine Erfassung der Altbestände von Institutsbibliotheken kann die UB aufgrund der Personalsituation neben der Katalogisierung der Neuerwerbungen dagegen nur sukzessive durchführen. Wenn Sie daran interessiert sind, den Bestand Ihrer Bibliothek vollständig im SWB nachzuweisen, kann Ihnen die UB aber gegebenenfalls dabei behilflich sein, studentische Hilfskräfte der Hochschule der Medien in Stuttgart (HdM) für die SWB-Katalogisierung zu vermitteln. Die entsprechenden Mittel müssen vom Institut zu Verfügung gestellt werden, da die UB keinerlei Kosten übernehmen kann. Nach einer Schulung in der UB können die Hilfskräfte dann sowohl neuangeschaffte Titel als auch den Grundbestand Ihrer Bibliothek selbständig in den SWB einbringen, bei Katalogisierungsproblemen kann die UB jederzeit kontaktiert werden. Vor Beginn einer Altbestandserfassung sollte die Bibliothek einer gründlichen Revision unterzogen worden sein.

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Nachweis von Zeitschriften in der Zeitschriftendatenbank (ZDB)

Alle Periodika-Bestände (gedruckte Zeitschriften, Zeitungen, elektronische Zeitschriften, Datenbanken, Zeitschriften auf CD-ROM, DVD oder Mikroformen) aller Institutsbibliotheken der Universität Stuttgart werden durch Team 4, Zeitschriften in der nationalen Zeitschriftendatenbank (ZDB) verzeichnet (lokale ZDB-Redaktion).

Bitte melden Sie dazu neue Titel, neue Periodika-Bestände, Korrekturen, Ergänzungen oder Löschungen von ganzen oder auch Teilbeständen mit dem dafür vorgesehenen Zeitschriften-Meldeformular.

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Löschungen von Medien im Bibliothekssystem

Werden Medien ausgesondert müssen auch die Titelnachweise der ausgesonderten Medien gelöscht werden. Für Monografien können selbständig katalogisierende Institute die Löschung der Lokalsätze im SWB selbst vornehmen oder die Löschung an die UB melden. Zeitschriften werden immer zentral durch die UB in der ZDB gelöscht. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise zu Aussonderungen von Medien im Bibliothekssystem.

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