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Warum Forschungsdaten managen & teilen?

Forschungsimpact erhöhen
Forschungsdaten für andere Forscher verfügbar zu machen kann das Auffinden, die Relevanz und die Reputation der eigenen Forschung positiv beeinflussen.

Anforderung der Forschungsförderer
Viele Forschungsförderer verlangen, dass Forscher ihre Daten, die bei einem Projekt gesammelt oder produziert wurden, als Teil des Forschungsprojektes veröffentlichen. Forschungsförderorganisationen können von den Forschern verlangen, einen Datenmanagementplan (Data Management Plan) zu erstellen, in dem die Nachnutzung der im Forschungsprojekt erzeugten Forschungsdaten geregelt wird.

Zeit sparen
Datenmanagementanforderungen vorauszuplanen spart Zeit und Ressourcen und Datenmanagementpläne begleiten und unterstützen diesen Aspekt des Forschungsprozesses.

Daten bewahren und nachnutzen (reuse)
Forschungsdaten auf einem Dokumentenserver (Repositorium) abzulegen macht den geleisteten Zeit- und Ressourcenaufwand, und den damit produzierten Forschungsbeitrag, für andere und sich selbst nachnutzbar, wenn die Forschungsdaten über das Repositorium öffentlich zugänglich sind und eine entsprechende Lizenz haben, die die Nachnutzung erlaubt. Damit werden die Regeln zur guten wissenschaftlichen Praxis gefördert und unterstützt.

Reproduktion / Verifzierung / Überprüfbarkeit gewährleisten (proof / retraction)
Sind die Forschungsdaten öffentlich zugänglich, können sie nachgenutzt und die aus ihnen gewonnenen Ergebnisse von der Fachwelt überprüft werden. Dies kann die Verlässlichkeit wissenschaftlicher Forschungsergebnisse erhöhen, da diese nachträglich anhand der Forschungsdaten verifiziert werden können.

Datenintegrität erhalten
Um Forschungsdaten auch später noch zu verstehen und für andere nachnutzbar zu machen, braucht es ein  durchgehendes Datenmanagement und eine Datendokumentation im gesamten Forschungsprozess.

Entdeckungen bewerben und Lehre unterstützen (education)
Daten mit Anderen zu teilen, kann zu neuen und unerwarteten Entdeckungen führen (Innovationen) und stellt Forschungsmaterial für andere Projekte mit geringer oder keiner finanziellen Unterstützung zur Verfügung, wie bspw. die Ausbildung von Nachwuchswissenschaflern im Bereich der universitären Lehre.

Open Access fördern
Durch das Open Access-Teilen von Forschungsdaten wird die Forschung schneller vorangebracht und der Zugang zu den Forschungsdaten, die auch als kulturelles Erbe betrachtet werden können, wird ohne Einschränkungen ermöglicht.