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Definition von digitalen Forschungsdaten

Das Wiki forschungsdaten.org bietet auf seiner Seite mehrere Definitionen für digitale Forschungsdaten. Als Ergänzung kann festgestellt werden, dass digitale Forschungsdaten in Abhängigkeit ihrer Wissenschaftsdisziplinen, in denen sie erzeugt werden, in verschiedenen Dateitypen und -formaten auftreten können. Der Wissenschaftsrat hat im Jahr 2012 in seinen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020 sechs fächerübergreifende Forschungsformen benannt, die unterschiedliche Formen von Forschungsdaten generieren:

  • experimentierende Forschungsformen
  • beobachtende Forschungsformen
  • hermeneutisch-interpretierende Forschungsformen
  • begrifflich-theoretische Forschungsformen
  • gestaltende Forschungsformen
  • und Simulationen.

Ist in den MINT-Fächern die Unterscheidung zwischen abgeschlossenen Forschungsergebnissen in Form von wissenschaftlichen Fachartikeln oder Monographien und den digitalen Forschungsdaten auf der anderen Seite relativ einfach, besteht diese starke Trennung in den (digitalen) Geisteswissenschaft nicht. Dort kann aber die Faustregel zur Unterscheidung angewandt werden, dass alle Publikationen Forschungsdaten sind, wenn die Nachnutzung, bspw. einer Monographie oder eines Aufsatzes, über die Referenzierung der Quelle (welches Werk habe ich zitiert) hinausgeht.