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Datendokumentation & Metadaten

"(...) Um die Archivierung, Verfügbarmachung, Reproduktion und Nachnutzung von Forschungsdaten zu ermöglichen sind Metadaten und eine Datendokumentation essentiell, die neben den Eigenschaften der Forschungsdaten auch ihren Entstehungskontext sowie die Werkzeuge beschreiben, mit denen sie erzeugt, gespeichert, bearbeitet und analysiert wurden."
Kindling, M. und P. Schirmbacher, „Überarbeitete Definition Kindling/Schirmbacher (2013): Digitale Forschungsdaten: PowerPoint-Folien zur Vorlesung "Ausgewählte Aspekte digitaler Informationsversorgung" im Sommersemester 2014.“.

Metadaten helfen die dokumentierten Daten im Detail zu verstehen, zu finden, zu verwenden und zu zitieren.

Verschiedene Metadaten-Standards stehen für bestimmte Dateiformate und Disziplinen zur Verfügung. Allgemeine Richtlinien sind unten beschrieben.

Daten sammeln und erstellen

Daten dokumentieren

Titel: Name des Datensatzes oder Forschungsprojekts, in dem die Daten produziert wurden.

Autor/Primärforscher: Namen und Adressen der Organisation und/oder Personen, die die Daten erstellt haben.

Mitwirkende: Personen, die nicht primär an der Datenerstellung beteiligt waren (bspw. Datenkuratoren, Forschungsförderer).

Identifier: Die Identifikationsnummer, welche zur Identifizierung der Daten herangezogen werden kann, auch wenn es nur eine interne Projektreferenznummer ist.

Daten: Tage oder Zeiträume, die mit den Daten in Verbindung stehen (z. B. Projektstart, -ende, Beobachtungszeitraum, Veröffentlichungsdatum).

Thema: Schlagwörter oder Phrasen, die das Thema oder den Inhalt der Daten beschreiben.

Ort: Sofern die Daten einen Bezug zu einem physischen Ort haben oder eine räumliche Abdeckung angeben (z. B. Koordinaten)

Rechte: Falls rechtliche Ansprüche an den Daten bestehen (siehe auch Lizenz wählen).

Dateinamen: Liste aller digitalen Dateien (mit Name und File-Erweiterung; siehe auch Dateien strukturieren).

Formate: Format der Dateien, z. B. CSV, HTML, JPEG (siehe auch Dateiformat wählen).

Methodik: Beschreibung der Methode zur Datenerhebung und -verarbeitung (Methodik, Versuchsprotokoll, Geräte, Software, Laborbuch).

Sprache: Sprache(n) des Inhalts der Forschungsdaten, falls erforderlich.

Quellen: Referenzen zu Quellenmaterial, falls Daten aus anderen Quellen übernommen wurden (siehe auch Persistente Identifikation).

Relationen: Referenzen zu anderen Ressourcen (Daten, Literatur), die mit den Daten in Verbindung stehen (siehe auch Persistente Identifikation).