Bestandserhaltung

Die Universitätsbibliothek Stuttgart nimmt am Landesrestaurierungsprogramm teil, das Archiven und Bibliotheken Baden-Württembergs Mittel zur Bestandserhaltung zur Verfügung stellt.

In Kooperation mit dem Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut in Ludwigsburg und externen Dienstleistern lässt die Universitätsbibliothek Bestände entsäuern, verfilmen und digitalisieren, die ansonsten in Deutschland nicht oder nur selten nachgewiesen sind.

 



Papierbruch durch Säurefraß

Ein Großteil der seit 1850 produzierten Literatur ist vom Papierbruch durch Säurefraß betroffen. Diese Schäden sind irreversibel. Massenentsäuerungsverfahren können den weiteren Schadensverlauf aber erheblich verlangsamen und so die Benutzbarkeit des Buches - je nach Schadensgrad - um mehrere Jahrzehnte oder Jahrhunderte verlängern.



Verfilmung und Digitalisierung

Die Verfilmung dient der Langzeitarchivierung der Bestände und dem Schutz des Originals, das nur noch in Sonderfällen eingesehen werden darf.

Hierzu zählen vor allem Zeitschriftenbestände aus den ehemaligen Sondersammelgebieten der DFG (Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung, Feinmechanik und Optische Industrie, Kautschuk und Kunststoffindustrie, Verkehrstechnik und Verkehrswesen, Straßenfahrzeuge, Metallkunde), die bis 1973 an der UB Stuttgart angesiedelt waren.

Eine zusätzliche Digitalisierung und Online-Bereitstellung ausgewählter Unikate der Karten- und Plansammlung ermöglicht ein wissenschaftliches Arbeiten bei gleichzeitiger Schonung des Originals.



Notfallverbund Stuttgart

Museen, Archive und Bibliotheken in Stuttgart verwahren Kulturgüter von internationaler, nationaler und regionaler Bedeutung.

Im Katastrophenfall (Brand, Unwetter, Einsturz) müssen diese fachgemäß geborgen werden. Daher haben sich 13 Institutionen in Stuttgart zu einem Notfallverbund zusammengeschlossen. Denn in „Notfällen“, seien es gravierende Bau-, Brand- oder Wasserschäden, muss innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl von Fachleuten und geschultem Hilfspersonal mobilisiert werden, um die notwendigen Maßnahmen einzuleiten und zu koordinieren.
 



Links



Kontakt

Dr. Christiane Rambach